Unsere Story
Eine kleine Geschichte über Fußball, Kino und eine Idee, die hängen blieb.
Eigentlich fing alles ziemlich unspektakulär an: Wir sind umgezogen und plötzlich war da ein Zimmer übrig. Also habe ich genau das gemacht, was man mit einem freien Zimmer eben macht – zumindest wenn man mich fragt: eine kleine Männerhöhle draus gebaut. PlayStation, ein bisschen Ruhe, einfach ein Raum für mich.
An die Wände sollten natürlich Fußballposter. Das Problem war nur: Ich habe nichts gefunden, was ich mir wirklich gern hinhängen wollte. Fußballposter gibt es schließlich wie Sand am Meer – aber irgendwie sah vieles immer gleich aus. Spieler drauf, Name drüber, fertig. Oder das klassische Vereinswappen auf irgendeinem Hintergrund. Nicht schlecht, aber eben auch nichts, bei dem ich dachte: Genau das will ich an meiner Wand haben.
Ein paar Tage später waren wir mit einem befreundeten Pärchen im Kino. Die Damen waren gerade unterwegs, um Popcorn, Nachos und Cola zu holen, und ich stand mit meinem Kumpel im Foyer herum. Man schaut sich um, sieht überall diese großen Kinoplakate – und plötzlich war dieser Gedanke da:
Warum eigentlich keine Fußballposter, die aussehen wie Kinoplakate?
Das war der Geistesblitz. Und leider einer von der Sorte, der danach nicht einfach wieder verschwindet. Die Idee ging mir wochenlang, eigentlich monatelang, nicht mehr aus dem Kopf.
Irgendwann habe ich angefangen, daran herumzubasteln. Nicht einfach nur einen Spieler vor einen schönen Hintergrund setzen, sondern Poster gestalten, bei denen es etwas zu entdecken gibt. Der Look alter Kinoplakate, kleine Details, der klassische Billing Block, besondere Erfolge, Daten oder Momente aus der Karriere – eben Dinge, die aus einem Bild ein richtiges Plakat machen.
Am Anfang hatte ich dabei vor allem die großen Ikonen vergangener Zeiten im Kopf. Irgendwann dachte ich aber: Warum eigentlich nur die? Auch die Stars von heute schreiben schließlich gerade ihre eigenen Geschichten. Also kamen nach und nach auch aktuelle Spieler dazu.
Und dann kam irgendwann der Gedanke, der ICONFRAME noch einmal in eine ganz andere Richtung gebracht hat.
Denn Fußball ist so viel mehr als die Spieler auf dem Platz.
Für viele von uns ist Fußball vor allem der eigene Verein. Die Stadt, in der man aufgewachsen ist. Das Stadion, in dem man zum ersten Mal auf der Tribüne stand. Die Farben, die man seit seiner Kindheit mit sich herumträgt. Und manchmal auch dieser eine Club, der einen regelmäßig in den Wahnsinn treibt – und den man trotzdem niemals gegen einen anderen eintauschen würde. 😉
Warum also nicht auch genau das auf einem Poster festhalten?
So sind die Vereins- und Stadtposter entstanden. Motive, die nicht einfach nur ein Wappen zeigen, sondern versuchen, das einzufangen, was einen Verein und seine Heimat besonders macht. Mit bekannten Stadtkulissen, typischen Farben und kleinen Details, die Fans sofort wiedererkennen.
Denn am Ende geht es doch genau darum: Ein Stück Heimat, ein Stück Fußballgeschichte und ganz viel Verbundenheit an der eigenen Wand.
Die Spielerposter sind natürlich geblieben. Schließlich gehören die großen Legenden und unvergesslichen Momente genauso zum Fußball wie die Vereine selbst. Aber ICONFRAME ist inzwischen mehr als eine Sammlung von Spielerpostern. Es geht um Fußball in all seinen Facetten – und um Motive, die man sich auch dann noch gerne anschaut, wenn das Spiel längst abgepfiffen ist.
Und irgendwann brauchte das Ganze natürlich auch einen Namen.
ICONFRAME setzt sich im Grunde aus zwei Dingen zusammen: Icons – also die Spieler, Vereine und besonderen Momente, die den Fußball ausmachen – und Frame, der Rahmen, in dem sie ihren Platz an der Wand bekommen. Eigentlich ziemlich simpel. Manchmal sind die einfachen Ideen eben die besten.
So ist nach und nach ICONFRAME entstanden.
Nicht aus einem Businessplan, nicht weil irgendeine Analyse gesagt hat, dass die Welt dringend noch einen Poster-Shop braucht. Sondern einfach, weil ich Bock auf die Idee hatte.
Und genauso ist es heute noch. Ich habe eine Frau, einen dreijährigen Sohn und natürlich Cooper – den Kollegen auf dem Foto. ICONFRAME entsteht deshalb meistens dann, wenn bei uns zuhause langsam Ruhe einkehrt. Wenn der Kleine im Bett ist und der Alltag für den Tag erledigt ist, sitze ich oft noch da, probiere neue Ideen aus, bastle an Motiven oder feile an irgendwelchen Details, die wahrscheinlich außer mir niemandem auffallen würden.
Ganz alleine entscheide ich übrigens trotzdem nicht alles. Meine Frau ist zuverlässig meine größte Kritikerin. Wenn ich nach Stunden stolz mit einem neuen Poster um die Ecke komme, reicht manchmal schon ein Blick von ihr und ich weiß: Okay … da muss ich wohl nochmal ran. 😉
Und irgendwie gehört genau das für mich dazu. Familie, Alltag und zwischendrin dieses kleine Projekt, an dem ich einfach gerne arbeite.
Andere gehen vielleicht noch auf ein Bier in die Kneipe. Ich sitze lieber da und schiebe auf einem Fußballposter irgendeine Schrift fünf Millimeter nach links. 😄
ICONFRAME ist für mich deshalb vor allem mein eigenes kleines Projekt. Etwas, das mir Spaß macht und bei dem ich genau die Poster gestalten kann, die ich damals für dieses freie Zimmer selbst gesucht habe.
Und wenn da draußen jemand genauso viel Bock auf Fußball hat wie ich – egal ob auf die großen Legenden, die Stars von heute oder seinen eigenen Verein – dann freut es mich natürlich umso mehr, wenn eines meiner Poster irgendwann an seiner Wand hängt.
Das ist ICONFRAME. Fußball trifft Kino. Dein Club trifft deine Stadt. Und aus einer kleinen Idee wird Stück für Stück etwas Echtes.
– Lars